St. Martin im Dauereinsatz: Umzüge laufen an

Taunus-Zeitung vom 04.11.2022

Foto HBV – St- Martin in Schneidhain 2019

Schneidhain – Im Stadtteil ist es der Heimat- und Brauchtumsverein (HBV), der mit Unterstützung der evangelischen Kirche am Donnerstag, 10.11.2022 den Schneidhainer Martinsumzug auf den Weg bringt.

Dabei gilt es zu beachten, dass die Organisatoren einen neuen Start- und Endpunkt festgelegt haben. Los geht es um 17.30 Uhr mit einem Freiluft-Gottesdienst vor dem noch aktuellen Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr, An den Geierwiesen.

Von dort aus setzt sich anschließend der Zug, angeführt vom heiligen Martin hoch zu Ross in Richtung Heinrich-Dorn-Halle in Bewegung. Für die musikalische Begleitung der klassischen Martins-Lieder wird eine Kapelle verantwortlich zeichnen.

Auf ihrem Weg überqueren die Teilnehmer mit ihren Laternen vom Startpunkt an der Feuerwehr aus die Wiesbadener Straße zunächst gen Milcheshohl. Die Straße hinauf geht es zurück dann zurück in Richtung der Ortsdurchfahrt, die ein weiteres Mal passiert wird. Ist das geschafft, bewegt sich der Zug weiter durch die Blumenstraße, Rossertstraße und endet am Hohlberg auf der Rollschuhbahn vor der Heinrich-Dorn-Halle.

Begleitet wird der Umzug von der Jugendfeuerwehr Schneidhain. Die Ordnungspolizei Königstein und die Verkehrswacht Obertaunus sorgen für die Absicherung der Wegstrecke.

Vor der Heinrich-Dorn-Halle angekommen, erwartet alle Gäste das große Martinsfeuer. Hier bietet der Heimat- und Brauchtumsverein Weckmänner, Bratwurst und Getränke an.

Aus Hygienegründen wird jeder dazu aufgerufen, einen eigenen Becher für die Heißgetränke mitzubringen. Kaltgetränke werden in Flaschen ausgegeben.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen des Vereins veröffentlicht der Heimat- und Brauchtumsverein online auf seiner Homepage www.hbv-schneidhain.de sowie über seine Social-Media-Kanäle. red

https://hbv-schneidhain.de/wp-content/uploads/2022/11/221104-TZ-St.-Martin-im-Dauereinsatz-Umzuege-laufen-an.pdf

Erst kommt St. Martin dann die Fastnacht

Taunus-Zeitung vom 31.10.2022

SCHNEIDHAIN Heimat- und Brauchtumsverein hat Veranstaltungskalender geschmiedet
von ESTHER FUCHS+

Die Fastnachtsvereine planen eifrig ihre Kampagne. Doch auch der Heimat- und Brauchtumsverein um Vorstandschefin Christine Grafe-Vidakovich, Vize Oliver Ernst, Schriftführerin Lisa Dorn und Kassierer Jens Werner hat entschieden: „Wir feiern wieder Fastnacht!“ Die Planungen des HBV laufen. Der Verein ist, was Festivitäten angeht, breit aufgestellt. Erst kürzlich feierte er seine Schlagerparty. Noch vor Fastnacht trifft sich das „Who is Who“ im Stadtteil. Schon bald (10. November) naht der große Sankt Martinsumzug durch den Ort. St. Martin hat sich persönlich angekündigt. Los geht es um 17:30 Uhr an der alten Feuerwehr. Die Mitglieder möchten alles ganz besonders schön ausrichten, um die erzwungenen Versäumnisse der Pandemie-Phase wettzumachen. Zum Hüttenzauber am 10. Dezember kommt der Nikolaus vorbei. Damit sein Sack voller Süßigkeiten ist, müssen auch hier alle Planungen durchdacht sein.

Die Kampagneneröffnung wird daher am 12. 2. 2023 ab 11.11 Uhr in der Heinrich-Dorn-Halle gefeiert. Die große Prunksitzung ist am 18. Februar Sie beginnt um 19.11 Uhr und lädt mit einem buntem Programm zum Mitfeiern ein. Die Tänzerinnen sind wie immer motiviert und präsentieren dann neue Showdarbietungen. Kleine Cowboys, Indianer, Feen und Prinzessinnen werden einen Tag später, also am 19. Februar ab 14.11 Uhr in der Heinrich-Dorn-Halle erwartet. Auch die Kindersitzung hält Abwechslung in allen Variationen bereit. „Wir sind einfach sehr glücklich, dass wir wieder mit Narren aus nah und fern eine schöne Zeit verbringen dürfen!“, blickt die Vereinschefin mit Zuversicht voraus. efx

https://hbv-schneidhain.de/wp-content/uploads/2022/11/221031-TZ-Erst-kommt-St.-Martin-dann-die-Fastnacht.pdf

Spaß und Stimmung in neonblauem Licht

Taunus-Zeitung vom 25.10.2022

SCHNEIDHAIN – Schlagernacht findet auch bei der zweiten Auflage guten Anklang
VON ESTHER FUCHS

Breitbeinig, die Sonnenbrille über die Haare geschoben: Der Sänger von „Aber Hossa“ legte sich mit seinen Mitstreitern schwer ins Zeug.

„Guten Abend, meine sehr verehrten Damen und Herren. Hier ist sie wieder. Ihre Hitparade“ – das klingt doch nach, na? Dieter Thomas Heck, dem legendären Moderator (1937 bis 2018), der die ZDF-Kultsendung mehr als 180 Mal präsentierte. Doch der Ausruf, der durch den Saal in Schneidhain schallte, stammte von der Band „ABER HOSSA“. Edu, Rainer, Emil, Ralf und Bernd sind fünf Herren im besten Alter und bilden eine deutsche Schlager-Rocker-Band, die vor rund 150 Gästen in der Heinrich-Dorn-Halle aufspielte. Der Heimat- und Brauchtumsverein (HBV) veranstaltete nach dem Erfolg im Herbst 2021 erneut ein Schlagerkonzert. Die Frauenherzen waren verzaubert, als „ABER HOSSA“ die in blauviolettes Licht eingetauchte Bühne betraten. In Glitzerkleidung, Schlaghosen, Plateauschuhen, mit sichtbaren Brusthaaren und Sonnenbrillen gaben die Band-Mitglieder einiges her. Edu besang das „Festival der Liebe“ in feinster Jürgen-Marcus-Manier.

Die 82 Jahre alte Heidi, umarmt von ihrer Freundin Martina, reiste kurzentschlossen aus Seligenstadt an. FOTOs: Fuchs

Seniorin (82) nimmt weite Anreise auf sich

Die Party ist nur was für junge Leute? Von wegen. Martina und ihre Freundin Heidi (82) reisten eigens aus Seligenstadt an. Die „Straße ins Glück“ führte also direkt zu Sänger Edu, der eine Mischung aus Jürgen Marcus und Elvis abgab. Doch auch Udo Jürgens fand in Edu einen guten Nachahmer. „Aber bitte mit Sahne“, forderten da Heidi und Martina. Die beiden Frauen kauften spontan Karten im Internet und brausten aus dem Landkreis Offenbach in den Hochtaunus. „Jetzt sitzen wir hier und haben enorm viel Spaß. Die Band ist richtig gut“, befand Martina und erhielt die Zustimmung der Kerbeborsch. Auch sie waren vollzählig gekommen, um am Bühnenrand mitzufeiern. Alteingesessene und Neuzugezogene kamen ins Gespräch. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, schallte der „Höhner“-Evergreen von der Bühne. Auf der Bühne hatten „ABER HOSSA“ das Mikrofon in der Hand. In der Küche belegte die Küchencrew um Jörg Beuth eifrig Brötchen. Claudia, Annette, Lena, Jörg und Petra sorgten für Nachschub. Schnitzel-, Fleischkäse und Käsebrötchen wurden bestellt. An der Bar gab es Sekt, Hochprozentiges und nicht-alkoholische Getränke. Der Abend machte es leicht, neue Bekanntschaften zu schließen. „Wir haben wohl wieder den Geschmack des Publikums getroffen“, sagte HBV-Chefin Christine Grafe-Vidakovich zufrieden. Sie blickte auf die Gäste und freute sich, dass sich die Mühe gelohnt hatte. Vergangenen Herbst wagte der HBV das neue Angebot erstmals. Die Schlagernacht war damals gut besucht.

Die Jungs von „ABER HOSSA“ holten die Besucher mit „Fiesta Mexicana“ ab. Edu, Rainer, Emil, Ralf und Bernd warfen Sombreros ins Publikum. Zu den Höhnern regnete es „Kamelle“. „Ti Amo“ schmetterte Edu. „Himbeereis zum Frühstück“ von Hoffmann & Hoffman versüßte Erinnerungen. Wolfgang Petry beendete den Abend zu später Stunde. „ABER HOSSA“, so dachten sich da wohl nicht nur Martina und Heidi. Beide versprachen: „Diese Jungs müssen wir einfach noch mal wiedersehen!“

Martinstag mit Umzug und Blaskapelle

Der Heimat- und Brauchtumsverein bringt sich in Schneidhain stark ein. „Am 10. November feiern wir wieder St. Martin mit allem, was dazu gehört“, kündigt Vorsitzende Christine Grafe-Vidakovich an. Der Abend starte mit dem Gottesdienst um 17.30 Uhr, den Pfarrer Timo Winzler hält. Die Grundschule „Am Kastanienhain“ habe signalisiert, sich zu beteiligen. Um 18 Uhr starte der Umzug durch den Ort. Für musikalische Untermalung reise die Blaskapelle Hornau an. Auf dem Platz zwischen Grundschule und Heinrich- Dorn-Halle ende der Umzug. Dort können alle noch bei Glühwein, Kinderpunsch und Martinswecken zusammenstehen. Am 10. Dezember folgt der Hüttenzauber auf dem Platz vor der Heinrich-Dorn-Halle. Glühwein, Grillgut, Fischbrötchen, Reibekuchen und andere Speisen und Getränken werden neben Bastelarbeiten und Backwaren zum Kauf angeboten. Lisa Dorn arbeitet dafür bereits in ihrer „Tönie Werkstatt“. Ein neues Tönie-Sortiment aus kleinen Tontöpfen soll die Besucher anziehen. Der Nikolaus hat sich den Tag im Terminkalender angekreuzt. efx

https://hbv-schneidhain.de/wp-content/uploads/2022/11/221025-TZ-Schlagernacht-findet-auch-bei-der-zweiten-Auflage-guten-Anklang.pdf

Schlagerparty in Schnaadem

Taunus-Zeitung vom 08.10.2022

SCHNEIDHAIN – Heimatverein eröffnet Vorverkauf für den 22. Oktober

Monat für Monat bringt er was hervor: Der Heimat- und Brauchtumsverein (HBV) Schneidhain erweist sich im Herbst als äußert aktiv. „Hello Again“überschreibt er die große Schlagerparty, mit der am Samstag, 22. Oktober, den Anfang macht. Dazu lädt der Vorstand für 19.30 Uhr „in die Schnaademer Heinrich-Dorn-Halle“ ein. Die Band „ABER HOSSA“ verspricht „eine abwechslungsreiche Bühnen-Show mit deutschen Schlagern der 70er und 80er Jahre“, dargeboten „in entsprechenden Outfits“. Auch das Publikum darf sich gerne in der Mode jener Jahrzehnte präsentieren. Das sorge für die richtige Schlager-Atmosphäre, ist der HBV-Vorstand überzeugt. Bereits um 18.30 Uhr öffnet die Halle (Rossertstraße/Am Hohlberg). Der Verein bietet leckere Speisen und Getränke an und verkündet: „Wir lassen es richtig krachen.“ Der Eintritt beträgt an der Abendkasse 15 Euro. Im Vorverkauf kostet eine Karte 10 Euro zuzüglich einer Gebühr. Zum Online-Kartenvorverkauf geht’s ab sofort hier: https://shop.ticketpay.de/GPPA2S6. Zugang besteht auch über die Seite www.hbv-schneidhain.de des Vereins im Internet. Bereits jetzt möchte der HBV auch auf die Folgeveranstaltungen hinweisen:

■ Der St. Martinsumzug soll am Donnerstag, 10. November, stattfinden.

■ Der Hüttenzauber folgt am Samstag, 10. Dezember, auf dem Platz vor der Heinrich-Dorn-Halle.

Genaueres gibt der Vorstand noch bekannt. red

https://hbv-schneidhain.de/wp-content/uploads/2022/11/221008-TZ-Schlagerparty-in-Schnaadem-zusammen.pdf

Schnaademer Kerb 2022 – Junge Tänzerinnen auf der Festzelt Bühne

Taunus-Zeitung vom 01.07.2022

SCHNEIDHAIN – Unzählige Besucher kommen zur Kerb des Heimat- und Brauchtumsvereins
VON ESTHER FUCHS

Endlich durften die Mädchen auf der Bühne die lange eingeübten Tanzschritte zeigen. Das Publikum im Festzelt schaute gespannt zu.
FOTO: Esther Fuchs

Was für ein Wochenende! Am Sonntagabend war die Kerb noch nicht zu Ende. Christine Grafe-Vidakovich war da bereits sichtlich erschöpft – aber glücklich. Der Heimat- und Brauchtumsverein Schneidhain hatte nach coronabedingter Pause endlich wie der zur Kerb einladen können. Aus nah und fern kamen die Leute und feierten mit. Auf dem Vorplatz der Heinrich-Dorn-Halle tummelten sich unzählige Besucher. Die
Stimmung war gut, und das Festzelt spendete Schatten.
„Am Freitag und Samstag war die Hölle los“, wusste Vidakovich zu berichten. „Die Kerb war ein voller Erfolg“, er gänzte sie und erzählte von Besuchern, die schon vor der offiziellen Eröffnung mit Bahn und
Auto an reisten oder per pedes aus der Nachbarschaft kamen. „Es war der Wahnsinn“, sagt Petra Ernst, aktives Mitglied und Gattin von Vizechef Oliver Ernst. Die Besucher zahlen vergangener Jahre seien bestimmt übertroffen worden.
Am Freitag hatte das Kirchweihfest mit dem traditionellen Kerbegottesdienst begonnen. Das Fest zelt füllte sich, als der Segen für die kommen den Tage ausgesprochen wurde. Hupend startete danach der Autoscooter von Familie Kula den Betrieb. Kinder und Jugendliche kamen gruppenweise mit oder ohne Eltern. Die bunten Elektrofahrzeuge brausten über die Bahn.

Die knackige Wurst vom Grill verkaufte sich am frühen Abend wie geschnitten Brot. Zum Nachtisch aßen große und kleine Gäste Popcorn oder klebrig-süße gebrannte Mandeln. Die Schlange an der süßen Bude von Familie Loritz aus Frankfurt riss nicht ab. „Enten angeln“ und „Karussell fahren“ stand bei den kleinen Besuchern hoch im Kurs. Sie stellten sich geduldig an, um das Taschengeld für Fahrchips aus zu geben.
Am Freitag abend startete um 21 Uhr die große Disco-Party. „Wir hätten nie geglaubt, dass schon am Frei tag so viel los ist“, gab Grafe-Vidakovich die einhellige HBV-Meinung wider. Der Vorstand hatte an allen vier Festtagen, also von Freitag bis Montag, alle Hände voll zu tun. Christine Grafe-Vidakovich, Oliver Ernst, Lisa Dorn und Jens Werner halfen als „Helikopter“ über all dort, wo sie gebraucht wurden. Und nicht nur dort: Oli Ernst war freitags der Herr über das Mischpult und sorgte als Discjockey für beste musikalische Unterhaltung. Kassierer Jens Werner illuminierte das Festzelt mit passender Lichttechnik.
Lisa Dorn und die Trainerinnen waren am Sonntagnachmittag gefordert. Die Tänzerinnen traten auf. Sophia, Johanna, Greta, Lucie, Celina und ihre Alterskameradinnen sammelten sich zum Auftritt der „Lollipops“. Die Choreographie hatten die Mädchen auf den Charthit „Wellermen“ abgestimmt. Auch die etwas älteren „Bambinis“ standen auf der Bühne und interpretierten unter anderem einen Sonnen-Regentanz. Die Mi chung aus Popsongs und Klassikern wie „Singing In The Rain“ motivierte einige Gäste im Publikum mit den Füßen mit zu – wippen während die Grundschüler und Teenager die Tanzschritte präsentierten, die sie so lange geübt hatten und bis her nie zeigen durften. Zum Abschluss fand am frühen Montagabend die After-Work-Kerb statt. Da nach trugen die Kerbeborsch die Kerb 2022 zu Grabe und versteigerten den Baum. Christine Grafe-Vidakovich dankte in Vertretung des Vorstands allen Helferinnen und Helfern, den vielen Besuchern und Schaustellern. Alle hätten zum Gelingen des Festes bei getragen. Nun gelte es, Kraft zu schöpfen für das nächste Ereignis am 22. Oktober. Dann laden die
HBV-ler zum zweiten „Hello Again Konzert“ in die Heinrich Dorn Halle ein. Informationen und Karten gibt es frühzeitig im Internet unter www. hbv-schneidhain. de.

https://hbv-schneidhain.de/wp-content/uploads/2022/11/220701-TZ-Junge-Taenzerinnen-auf-der-Festzelt-Buehne-Text.pdf

Schnaademer Kerb – Ein voller Erfolg

Königsteiner Woche vom 30.06.2022

Schneidhain (mk) – Vergangenes Wochenende fand traditionell von Freitag bis Montag endlich wieder die Schnaademer Kerb an der Heinrich-Dorn-Halle statt – veranstaltet vom HBV (Heimat- und Brauchtumsverein 2017 e.V.). Für vier Tage gab es bei bestem Sommerwetter ein buntes Programm für Jung und Alt. Freitagabend startete die Kerb um 18.30 Uhr mit dem Gottesdienst im Festzelt, bevor
die gut besuchte Disco ab 21 Uhr starten konnte. Viele Ortsansässige und Besucher aus
dem Umland freuten sich nach zweijähriger Zwangspause, wieder mit Musik, Tanz und
Äbbelwoi gemeinsam feiern zu können. Zum anschließenden Umzug mit Baumstellen am
Samstag waren die „Borschen“ und „Mädels“ dann wieder fit!
Das mussten sie auch sein, denn mit der „Lieblingsband“ rockte Schneidhain dann so richtig los. Zur Probe wurde sich nachmittags erst einmal langsam „eingegroovt“ mit Soundcheck im Festzelt. Wem das zu laut wurde, konnte sich mit kühlen Getränken, Essen, Kinderkarussell, Entchenangeln oder
Autoscooter sehr gut anderweitig beschäftigen. Auch der Süßigkeitenstand lockte mit allerlei
süßen Verführungen wie Mandeln oder Popcorn. Ab 20 Uhr saß dann niemand mehr still bei Charts, Rock und Evergreens im Festzelt bei der „Lieblingsband“. Der „Weckruf“ der Kerbeborsch am Sonntag
animierte dann den einen oder anderen um 11.30 Uhr traditionell zum Frühschoppen mit
der Egerländer Blaskapelle. Für Speis‘ und Trank war selbstverständlich auch wieder gesorgt und der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen der Familie mit den Schnaademer Tanzgruppen.
Um den Kerbe-Montag dann langsam ausklingen zu lassen, wurde es zum Ende nochmal
„bedächtig“ mit Kirchweih und Beerdigung, bevor die Kerb mit Baumversteigerung und Tombola-Ausgabe ihr Ende nahm. Bis zum nächsten Jahr!

https://hbv-schneidhain.de/wp-content/uploads/2022/11/220630-KW-Schnaademer-Kerb-2022-.-Ein-voller-Erfolg.pdf

Weihnachten kann kommen

SCHNEIDHAIN – Spendenaufruf des HBV für Beleuchtung ist erfolgreich – Planungen für Kerb laufen

VON ESTHER FUCHS

Mittwoch, 01. Juni 2022, Taunus Zeitung / Lokales

Der Vorstand und die Kerbeborsch und Kerbemädels freuen sich auf das Vereinsjahr – ganz besonders auf die schon bald anstehende Kerb. Doch auch der Blick aufs Jahresende verspricht Schönes: An der Wiesbadener Straße werden dann Sternschnuppen leuchten, finanziert über Spenden. FOTO: Esther Fuchs

Der Vorstand und die Kerbeborsch und Kerbemädels freuen sich auf das Vereinsjahr. Während der Mitgliederversammlung des Heimat- und Brauchtumsvereins Schneidhain (HBV) in der Heinrich-Dorn-Halle ging es auch um die anstehende Kerb. Sie soll von Freitag, 24. Juni, bis Montag, 27. Juni, auf dem Platz vor der Heinrich-Dorn-Halle stattfinden. Die Vorfreude auf die Kerb sei groß, betonte der stellvertretende Vorsitzende Oliver Ernst. Man knüpfe an den bewährten Ablauf an. Heißt: Start ist am Freitag. Pfarrer Timo Winzler hält im Festzelt einen Kerbegottesdienst. Am Freitagabend ist Discoabend. Der Eintritt ist frei.

Am Samstag stellen die Kerbeborsch und -mädels nach dem Kerbeumzug den Baum. Abends wird Live-Musik gespielt. Der Sonntag beginnt mit dem Frühschoppen um 11 Uhr. Am Nachmittag um 15 Uhr treten die Tanzgruppen des Vereins auf. Lisa Dorn, Vorstandsmitglied und für die Tanzgruppen verantwortlich, unterstrich, dass dringend Tanztrainerinnen gesucht werden. Wer Lust und Laune habe; als Tanztrainerin im Verein aktiv zu werden, sei herzlich eingeladen, sich über die Vereinswebseite zu melden.

Am Montag beginnt um 12 Uhr der Kerbeausklang, der dann von der After-Work-Kerb abgerundet wird. Die Schaustellerfamilie Kula wird Buden und Autoscooter aufstellen.

Konzert geplant

Oliver Ernst gab über die Kerb hinaus einen Überblick über weitere Vereinstätigkeiten in diesem Jahr. Nach dem Erfolg des Konzerts im vergangenen Jahr soll am Samstag, 22. Oktober, ein zweites „Hello again 2.0“ veranstaltet werden. Für Mittwoch, 10. November, ist der St.-Martinsumzug nach gewohnter Tradition geplant. Mit dem Aufstellen des Weihnachtsbaums und dem Hüttenzauber-Weihnachtsmarkt am dritten Adventssamstag endet das Vereinsjahr.

In einer Mitgliederversammlung wird aber nicht nur voraus-, sondern auch zurückgeblickt und Bilanz gezogen. Klar, dass die Corona-Pandemie auch beim HBV zu Absagen und Umplanungen von Veranstaltungen führte. Die Faschingskampagne 2021 musste ausfallen. Die Jahreshauptversammlungen 2019 und 2020 wurden digital durchgeführt. „Die Versammlungen haben technisch super geklappt“, lobte die Vorsitzende Christine Grafe-Vidakovich.

Am 30. Oktober 2021 fand aufgrund kurzzeitiger Lockerungen das Konzert „Hello again“ in der Heinrich-Dorn-Halle statt. „Es war zwar ein Kraftakt“, sagte Grafe-Vidakovich, aber „trotz allem war die Veranstaltung sehr gut besucht“. Den Martinsumzug habe man mit nicht unerheblichen Mehrkosten durchgeführt. Der HBV habe am Totensonntag den Totenkranz gespendet und am Friedhof niedergelegt. Das Jahr 2021 endete mit dem Weihnachtsbaumstellen am Kuckuckstreff. Der Hüttenzauber fiel aus.

Während der Pandemie habe der Verein die Vereinsräume weiter renoviert, berichtete die Vorsitzende. Und noch eine positive Nachricht hatte sie zu verkünden: Trotz Pandemie konnte der Verein sieben neue Mitglieder begrüßen. Insgesamt zählt der HBV derzeit knapp 140 Mitglieder.

Zehn Sternschnuppen sind finanziert

Erfreulich für den Verein ist auch, dass der im Frühjahr gestartete Spendenaufruf zur Anschaffung einer weihnachtlichen Beleuchtung für Straßenlaternen erfolgreich war. Dank der bisher eingegangenen Spenden werden im Advent bereits zehn Sternschnuppen die Wiesbadener Straße festlich illuminieren. Sie lagern schon im Betriebshof. Gerne darf weiterhin gespendet werden, damit vielleicht am Ende der ganze innerörtliche Straßenzug leuchtet. Wer noch für die „Schnaademer Sterne“ spenden möchte, kann das unter dem Verwendungszweck „Weihnachtsbeleuchtung Schneidhain“ machen. Das Konto bei der Taunus Sparkasse hat die IBAN DE 96 5125 0000 0013 0350 16, BIC: HELADEF1TSK.

vorheriger Artikel

nächster Artikel