Erneut keine Kerb in Schneidhain 2021

Schneidhain – Wie die Meisten sicher schon geahnt haben, wird es auch in diesem Jahr
keine Kerb in Schneidhain geben. Auch wenn die aktuelle Entwicklung des Pandemiegeschehens positiv verläuft, wäre laut Anke Strotkemper, Schriftführerin des Heimat- und Brauchtumsvereins Schneidhain im Taunus 2017 (HBV), eine Veranstaltung dieser Art nur schwer durchzuführen. „Auf der Schnaademer Kerb gehören inzwischen die
Zeltdisco, eine Partyband und Frühschoppen mit Blasmusik zum festen Programm. Auch
ein ungezwungenes Treffen von Freunden und Bekannten am Kinder-Karussell, dem
Autoscooter oder an der Schieß-Bude wäre unter Beachtung und Durchsetzung der
geltenden Hygienebedingungen kaum möglich“, ruft sie in Erinnerung. Der Heimat- und
Brauchtumsverein Schneidhain habe sich daher dazu entschlossen, die Veranstaltung lieber komplett abzusagen anstatt sie so zu feiern, wie es wohl weder den Gästen noch dem Veranstalter und den Helfern gefallen hätte. „Bleibt zu hoffen, dass das alles im nächsten Jahr wieder möglich ist“, so Strotkemper abschließend.
(pu)

Königsteiner Woche vom 27.05.2021

Die Kerb 2022 findet von Freitag, 24.06.2022 bis Montag 27.06.2022 statt.

Kerb im Stadtteil muss ausfallen 2021

Schneidhain – Zum zweiten Mal in Folge werden die Schneidhainer in diesem Jahr auf ihre Kerb verzichten müssen. Corona und die nach wie vor geltenden Auflagen haben dem Heimat- und Brauchtumsverein (HBV) am Ende keine andere Wahl gelassen. “Wir haben uns dazu entschlossen, die Veranstaltung lieber komplett abzusagen, anstatt sie so zu feiern, wie es wohl weder den Gästen noch dem Veranstalter und den Helfern gefallen hätte”, heißt es dazu in einer Mitteilung des HBV. Es bleibe zu hoffen, dass die Schnaademer Kerb 2022 wieder ungezwungen und ausgelassen gefeiert werden könne. red
Taunus-Zeitung vom 26.05.2021


Die Kerb 2022 findet von Freitag, 24.06.2022 bis Montag 27.06.2022 statt.

Virtuelle Schneidhainer Faschingssitzung 2021

Home-Office + Home-Schooling
Was kommt da noch: Home-Fastnacht
Wegen der Corona-Beschränkungen geht der HBV einen ungewöhnlichen Weg. Sitzungsfeeling von der Couch. Am besten mit Konfetti und Kostüm. Ein wenig Alkohol kann auch nicht schaden. Der HBV wünscht viel Spass bei Kappensitzung@Home-2021.

Unser Protokoller Dr. Michael Pfeil 2020

Wer auch in diesem Jahr nicht ganz auf Fasching verzichten will, kann mit dem Heimat und Brauchtumsverein Schneidhain (HBV) auf eine virtuelle Reise in die Vergangenheit gehen. Der Verein hat auf seiner Homepage www.hbv-schneidhain.de einen Link veröffentlicht, mit dem man direkt auf Videos der Faschingssitzungen aus den letzten Jahren geleitet wird. Hier kann man sich Vorträge und Showtänze der Schneidhainer Akteure ansehen und die Veranstaltung vom eigenen Wohnzimmer aus nochmal miterleben. Wer dabei Lust gefunden hat, bei der nächsten Veranstaltung selbst dabei zu sein – ob als Akteur oder als Gast – kann sich ebenfalls auf dieser Homepage über diese und weitere Aktivitäten des HBV informieren. Foto: privat

Quelle: Königsteiner Woche vom 11.02.2021

Virtuelle Faschingssitzung 2021

Der HBV bietet als Alternative zum Home-Office den Home-Fasching an.

Das Schnaademer Männerballett 2020

Schneidhain – Wer nicht ganz auf Fastnacht verzichten will, der kann mit dem Heimat- und Brauchtumsverein Schneidhain (HBV) auf eine virtuelle Reise in die Vergangenheit gehen. Der Verein hat auf seiner Homepage www.hbv-schneidhain.de einen Link veröffentlicht, mit dem jeder direkt auf Videos der Faschingssitzungen aus den vergangenen Jahren geleitet wird. Hier kann man sich Vorträge und Showtänze der Schneidhainer Akteure ansehen und die Veranstaltung vom eigenen Wohnzimmer aus noch einmal miterleben.

Wer Lust gefunden hat, bei der nächsten Veranstaltung selbst dabei zu sein – ob als Akteur oder als Gast -, der kann sich ebenfalls auf der Homepage über diese und weitere Aktivitäten des HBV informieren. red

Dienstag, 09. Februar 2021, Taunus Zeitung / Lokales

Absage per Videobotschaft

Brauchtumsverein hofft, 2021 wieder Kerb und Hüttenzauber ausrichten zu können

Taunus-Zeitung vom 02.11.2020

“Liebe Mitglieder, leider müssen wir die geplante Jahreshauptversammlung absagen”, so die offiziellen Worte des HBV-Vorstands vor einigen Tagen. Ganz ohne Gruß, ohne nette Worte und ohne Ausblick in die orange-graue, heiter-wolkige Zukunft gibt sich der Schneidhainer nicht geschlagen. Der Heimat- und Brauchtumsverein (HBV) um Vorsitzende Christine Grafe-Vidakovich wendet sich seit kurzem corona-konform mit aufgezeichneten Grußbotschaften an die Öffentlichkeit. Vorsitzende Grafe-Vidakovich, ihr Vize Oliver Ernst und Schriftführerin Anke Strotkemper blicken aus dem Wohnzimmer auf die Planungen des Vereins für die kommenden Monate.

Die Vorstandsmitglieder sind jung im Herzen und digital am Puls der Zeit. Der Filmbeitrag geht auf die aktuellen Geschehnisse ein, nimmt die Stimmung im Verein auf und bekräftigt den positiven Blick in die Zukunft nach der Pandemie. Sein fröhliches Naturell lässt sich der HBV nicht nehmen. Man kennt die Risiken um Covid-19, wahrt die Hygieneregeln, Auflagen und Anforderungen.

Nur noch Trübsal blasen, sich ohne Hoffnungsstreifen am Horizont zurückziehen? Das passt nicht zu dem rührigen, in 2017 gegründeten jungen Verein.

Die im Stadtteil organisierten Feste brachten in der Vergangenheit die Menschen zum Lachen und förderten den typischen familiären Charakter, den Schneidhain besonders macht. Doch was ist, wenn alle Programmpunkte nach und nach abgesagt werden müssen? Wenn Planungen wie ein Kartenhaus zusammenfallen? Zeit, die Karten neu zu mischen und andere Wege zu gehen, finden Grafe und Team. Deshalb grüßt seit einigen Tagen Schriftführerin Anke Strotkemper auf der Homepage: “Hallo, liebe Mitglieder. Nachdem wir Euch in der letzten Zeit immer nur schriftlich informiert haben, kommt hier eine Videonachricht für Euch!”

“Die Gesundheit geht vor”, unterstreicht die Vereinschefin im Gespräch. Weder der Sankt-Martinsumzug im November noch der traditionelle Hüttenzauber im Dezember finden statt.

“Auch bei Einhaltung aller Maßnahmen, die wir in einem Hygieneplan hätten festlegen müssen, wäre ein Restrisiko nicht auszuschließen gewesen”, erklärt sie im Video.

Oliver Ernst: “Die Entscheidungen sind uns sehr schwergefallen.” Doch Ernst macht Hoffnung auf das Jahr 2021. Die Fastnachtskampagne ist zwar abgesagt. Die Pläne für die nächste Traditionsveranstaltung, die Kerb, stehen jedoch noch: “Am regulären Kerbewochenende vom 25. bis 28. Juni 2021”, so der Vize. Auch am Martinsumzug, dem 10. November 2021 und am Hüttenzauber am 11. Dezember 2021 hält man fest.

Damit das Leben bis dahin nicht zu traurig wird, hat der Vorstand auch einige aufheiternde Sequenzen aus den Dreharbeiten online gestellt. Den Humor lassen sich die HBV-ler nicht nehmen, genauso wenig die Hoffnung auf eine Zeit nach der Pandemie. Neuigkeiten des Vereins finden sich www.hbv-schneidhain.de.

Esther Fuchs

Stadtteil-Fastnacht wird eingelagert

Aktuelles zur Corona-Situation vom HBV

Samstag, 19. September 2020, Taunus Zeitung / Lokales

SCHNEIDHAIN – Covid verdirbt HBV die fünfte Jahreszeit – Faschingssonntag Ende Juni 2021

Das Holzschild hinter dem Glasfenster am Hintereingang der Schneidhainer Heinrich-Dorn-Halle macht neugierig. Seit kurzem befinden sich dort die Vereins- und Lagerräume des Heimat- und Brauchtumsverein, HBV.

Jeder, der das Leben im Stadtteil kennt, weiß, wie sehr sich der HBV hier einbringt. Die vielen vom Verein ausgerichteten Feste zu allen Jahreszeiten haben zu einem stattlichen Bestand an Material und Deko-Artikeln geführt, die es an zentraler Stelle zu lagern gilt.

Dort, wo früher die Schneidhainer Kegelbahn war, befinden sich nun die HBV-Lagerräume. Die vergangenen Wochen und Monate nutzten die HBV-Mitglieder noch für ausstehende Renovierungsarbeiten. Sie haben ja Zeit – leider. Viel lieber würden sie das tun, was in ihrer Vereins-DNA veranlagt ist – nämlich Feste organisieren und vor allem auch feiern. Aber das ist in Corona-Zeiten kaum möglich.

Martinsumzug, Hüttenzauber, Fasching und Kerb sind in weite Ferne gerückt. Girlanden, Styroporclowns, Gläser und die große Festzeltgarnitur müssen eingemottet bleiben. Fein säuberlich in beschrifteten Kisten natürlich.

Denn einen kleinen Funken Hoffnung hat der HBV. Zwar ist die Fastnachtskampagne in Abstimmung mit dem Sitzungspräsidenten, dem Elferratsvorsitzenden, den Balletttrainerinnen und den Büttenrednern bereits abgesagt.

Hoffen auf Hüttenzauber

Doch vielleicht klappt es ja wenigstens mit dem Martinsumzug oder einem Corona-konformen Hüttenzauber. Schließlich findet beides ja im Freien statt. Hilfe erhofft man sich von städtischer Seite. Dort haben die Verantwortlichen des HBV bereits nachgefragt, ob überhaupt und wenn ja unter welchen Umständen im Stadtteil gefeiert werden dürfte.

“Wir wollen selbstverständlich kein Corona Hotspot werden”, betont Christine Grafe-Vidakovich, die Vorsitzende des Vereins. “Corona hat uns, wie allen Vereinen, einen kräftigen Strich durch die Rechnung gemacht”, seufzt auch ihr Vize, Oliver Ernst. Die Lage sei ernst und die Verantwortung groß.

Der Hüttenzauber könnte nach Aussage der Organisatoren auf das weitläufige Sportfeld neben der Heinrich-Dorn-Halle verlegt werden. “Der Kuckuckstreff, den wir ja sonst nutzen, bietet vor dem Hintergrund der Pandemie viel zu wenig Platz”, erklärt Grafe-Vidakovich.

Wenn zu viele Aktivitäten ausfallen, so die Sorge der Vorstandsmitglieder, könne das Vereinsleben auf Dauer “leiden und auseinanderfallen”. Zusammenhalt und Gemeinschaft seien wichtige Antriebskräfte erfolgreicher Vereinsarbeit.

Auch deshalb habe man in kleinen Gruppen die Vereinsräume renoviert. “Wir haben Teile des Fußbodens erneuert, Wände gespachtelt und Regale aufgebaut”, blickt Oliver Ernst zurück. Der Verein plane die Räume nach Covid-19 nicht nur zu Lagerzwecken, sondern auch für Sitzungen zu nutzen, ergänzt Kassierer Jens Werner.

Der Ausfall der Kerb am letzten Juniwochenende hinterlässt ein Loch in der Vereinskasse. Der HBV trotzt den finanziellen Einbußen mit einer originellen Geschäftsidee. Man hat für die kalte Jahreszeit Schild- und Wollmützen mit dem Vereinslogo fertigen lassen. Sie kosten 10 Euro pro Stück, kleiden den Träger und beweisen Vereinstreue. Die Idee kommt an.

“Die Mützen der ersten Bestellung sind bereits verkauft. Das ist schon die Nachbestellung”, freut sich Grafe-Vidakovich mit Blick auf eine große Pappkiste.

Für die Kerb im nächsten, hoffentlich weitgehend Corona freien Sommer plant der HBV mit einem besonderen Schmankerl. “Wir wollen am 27. Juni einen ‘Faschingssonntag’ feiern. Dann sollen unserer Faschingsballetts ihr Können präsentieren”, blickt die Vorsitzende zuversichtlich nach vorn.

von Esther Fuchs